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„Eine Reise ist eine Art Tür, durch die man die Realität verlässt, als ob man in eine unerforschte Realität eindringen möchte, die wie ein Traum erscheint“. So beschrieb der französische Schriftsteller Guy de Maupassant das Phänomen des Reisens und in diesem Sinne begaben sich 22 Schüler*innen der Theresia-Gerhardinger-Realschule Amorbach Ende September gemeinsam mit Frau Hartung-Bretz und Frau Maillard auf den Weg zum Schüleraustausch in die Bretagne.
Pandemiebedingt waren in den vergangenen Schuljahren fast alle Klassenfahrten ausgefallen. Umso größer war die Freude mit den beiden Collèges Jean Rostand in Muzillac und Jean-Loup Chrétien in Questembert zwei neue Partnerschulen gefunden zu haben.
Zugegebenermaßen war die Reise in diesen entlegenen Winkel der Bretagne an den Golf von Morbihan weit und die Métrofahrt vom Gare de l’Est zum Gare Montparnasse beschwerlich, dafür waren Programm, Landschaft und Empfang durch die französischen Partner vom Feinsten und entschädigten für alle Mühen.
Gleich zu Beginn fand ein gemeinsamer Ausflug in den Wald von Brocéliande statt. Ein Geschichtenerzähler führte durch das Tal ohne Wiederkehr zum Feenspiegel, zum Goldenen Baum und zum Thron des Zauberers Merlin. Er sorgte mit allerlei kurzweiligen Geschichten und Legenden für abwechslungsreiche Unterhaltung. Ganz besonders faszinierte die Geschichte der „Dame blanche“, einer Braut, die am Vorabend ihrer Hochzeit neben dem Schloss von Trécesson lebendig eingegraben worden war. Ihre Herkunft liegt bis heute im Dunkeln, Hochzeitskleid und Brautstrauß des Opfers fanden ihren Platz auf dem Altar der Schlosskapelle, wurden jedoch während der französischen Revolution zerstört.
Das Wochenende verbrachten die Gäste in den jeweiligen Familien, die für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt hatten. Vom Trampolinspringen über Bowling bis zum Ausflug ans Meer mit Schwimmen war alles dabei.
Am Montag folgten die Schüler*innen einer Einladung der Bürgermeister von Muzillac und Questembert in die jeweiligen Rathäuser. Im Anschluss daran wurden die Städte erkundet. Am Nachmittag wurde das mittelalterlichen Städtchens Rochefort-en-Terre besucht.
Der nächste Tag war dem Besuch der Schulen gewidmet. Es gab Gelegenheit, das französische Schulsystem kennenzulernen, in verschiedenen Fächern zu hospitieren und die diversen Räumlichkeiten zu besichtigen. Auf besonderes Interesse stieß die Führung im CDI (Centre de documentation et d’information) einer Art Bibliothek, mit Unmengen an Büchern, Comics und Computern. Dort arbeitet eine sogenannte „documentaliste“, die den Schülern bei Projektarbeiten zur Hand geht und sich auch um die Berufsberatung kümmert. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine gab es nochmals zwei Stunden Nachmittagsunterricht. Im Anschluss daran wurden in der Schulküche Crêpes gebacken. Das Highlight des Tages waren aber die bretonischen Tänze, die gemeinsam eingeübt wurden und zur allgemeinen Erheiterung beitrugen.
Am letzten Tag ging es zu einer Schifffahrt auf dem Golfe du Morbihan, einem Binnenmeer mit unzähligen Inselchen, das mit dem Atlantik verbunden ist. Anschließend wurde das mittelalterliche Zentrum von Vannes mittels einer Rallye erkundet. Schlussendlich war Shoppen angesagt und als am Donnerstag die Rückfahrt angetreten werden musste, floss so manches Tränchen beim Abschied. Unser ganz besonderer Dank gilt Mme Matei für die hervorragende Organisation der Begegnung, den Direktor*innen Claude Garnier und Hervé Guillerm und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung der Austauschmaßnahme. Die französischen Schüler werden Anfang Dezember nach Amorbach kommen.
Brigitte Hartung-Bretz

 

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Unsere Schule – wie ein bunter Blumenstrauß!

Am 21.9. wurde in der Pfarrkirche St. Gangolf der ökumenische Schulanfangsgottesdienst unter dem Motto „Unsere Schule – wie ein bunter Blumenstrauß!“ zusammen mit Herrn Pfr. Domröse und Herrn Pfr. Wöber gefeiert, unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7b sowie 9a und musikalisch gestaltet von Frau Steininger und Herrn Theinert.

So bunt, so vielfältig und so einzigartig wie die verschiedenen Blumen eines Straußes zu seiner Schönheit beitragen, so unterschiedlich bringen auch wir uns durch unsere Eigenarten und Talente ins Schulleben ein.

Ein besonderer Moment des Gottesdienstes war die Segnung der neuen Fünftklässler. Der Segen soll sie durch die Schulzeit begleiten und wird bei ihrem Schulabschluss nach der 10.Klasse erneuert werden.

Schulgemeinschaft der Theresia- Gerhardinger Realschule in Amorbach bittet um Frieden in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine hat die erst gerade langsam zurückkehrende Normalität durchbrochen. Viele Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte, kamen aufgewühlt aus der Faschingsferien zurück, bewegt von den Bildern des Krieges, mit Ängsten, Sorgen und Fragen.                                     

Erstmals seit Jahrzehnten gibt es einen Krieg in Europa. Angesichts dieses verheerenden Krieges hatten die Fachbereiche Religion und Musik die Schulgemeinschaft zu einer gemeinsamen Friedensandacht in der Aula am Mittwoch in der sechsten Stunde eingeladen. Hier wurde ein klares Bekenntnis der Schulgemeinschaft deutlich: FÜR DEN FRIEDEN UND GEGEN DEN KRIEG.

Nach einem Lied und der Begrüßung durch den Schulleiter folgte eine Schweigeminute. Hier zeigte sich die Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler sehr deutlich. In ungewohnter Stille stand die gesamte Schulgemeinschaft in der Aula zusammen. Nach dem Text „Es ist Krieg“ von Nora Steen und dem Psalm 121 folgte das Lied: Liebe deinen Feind. Hier fordert Jesus uns auf, auch unsere Feinde zu lieben.

Der folgende Text „Wenn du Frieden willst“ erinnerte daran, was jeder Einzelne tun kann, um zum Frieden in der Gemeinschaft beizutragen. Hierbei sprachen Schüler das Wort „Frieden“ in der Sprache eines Elternteils. Wortkarten mit den einsprechenden Begriffen wurden auf die ukrainischen Farben gelegt und Kerzen angezündet. Dabei wurde auch deutlich, wie vielfältig die Schulgemeinschaft ist und dass alle Menschen friedlich zusammenleben können. In mehr als einem Dutzend Sprachen war schließlich der Wunsch nach Frieden in der Aula zu sehen.

Die SchülersprecherInnen trugen Fürbitten vor. Nach dem anschließenden Glaubensbekenntnis und dem Segen wurde die Andacht mit dem Lied „Komm wir ziehn in den Frieden“ von Udo Lindenberg beschlossen.

Die Andacht war ein deutliches Zeichen der Amorbacher Schulfamilie gegen Gewalt, ein Zeichen des Mitgefühls für alle, die durch Krieg, Unterdrückung und Vertreibung Leid ertragen müssen, aber auch ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden und eine Hoffnung darauf, dass Gott uns auch in solchen düsteren Zeiten nicht verlässt.

 

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.....Surprise, surprise …..in den Sprachen tut sich was.....

 

Das Erlernen einer Fremdsprache wird oft als schwierig betrachtet, besonders, wenn es um die französische Sprache geht. Stimmt das tatsächlich?

Brigitte Hartung-Bretz und Gaëlle Maillard vom Deutsch-Französischen Club Miltenberg bewiesen bei ihrem Besuch an der Theresia-Gerhardinger-Realschule Amorbach am Freitag, 18. Februar 2022, eher das Gegenteil. Mit Bildern und Spielen brachten sie den Schülern der 6. Jahrgangstufe, die in diesem Schuljahr  ihren Wahlpflichtfächerzweig wählen werden, die französische Kultur und Sprache nahe.

Nach einer ersten Begrüßungs- und Vorstellungsrunde mit „Bonjour, je m’appelle…“ folgte ein Quiz über Frankreich.

Beim Domino mit „orange, banane, carotte, citron, kiwi, tomate, papier, carton, cactus und radio“ stellte manch einer fest, dass die französische Sprache eigentlich nicht so kompliziert ist. Auch eine Textstelle aus dem Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry, vorgelesen von unserer Französin Gaëlle Maillard, zeigte, dass man problemlos Schlüsselwörter wie „rose, prince, renard, cœur und secret“ aus einem fremdsprachigen Text heraushören kann. Beim Zuordnungsspiel Deutschland-Frankreich konnten die Schüler ihr Vorwissen beweisen: ICE-TGV, Haribo-Carambars, pas de problème! Merci, Frau Schulz für die Unterstützung beim Stationenlernen!

Anschließend wurden die Körperteile gelernt und nach dem Motto „mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ folgte die sportliche Betätigung „la balle sur la tête, sur la main, sur le genou, sur le pied, sur la jambe et sur le nez“.  

Zur Belohnung erhielten die Schüler "Nougat de Montélimar", eine typisch französische Süßigkeit.

Ein herzliches Dankeschön an den Deutsch-Französischen Club Miltenberg und das Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken für die finanzielle Unterstützung dieses interessanten und abwechslungsreichen Vormittags.

Brigitte Hartung-Bretz

 

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Sehr geehrte Eltern,

am Donnerstag, den 03. Februar 2022 wird:

  • um 18:00 Uhr ein Infoabend für Schüler und Schülerinnen aus Baden-Württemberg stattfinden. 
  • um 19:00 Uhr ein Infoabend für die zukünftigen 5. Klassen stattfinden.

Der Link ist hinter dem nachfolgenden QR Code verborgen. Entweder daraufklicken, oder einfach QR Code abscannen.

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Der Warteraum ist jeweils ab 17:45 Uhr bzw. 18:45 Uhr geöffnet.

„Allons enfants de la patrie …“

Der Deutsch-Französische -Tag an der TGRS Amorbach

Der Duft nach frischem Croissant strömt durch die Pausenhalle. Überall hängen französische Flaggen. Eine kleine Ausstellung zu den Sehenswürdigkeiten von Paris, zu französischen Gerichten sowie zur Geschichte des Deutsch-Französischen-Tags – alles von Schülern selbst kreiert - ermöglichen die Auseinandersetzung mit dem Nachbarland Frankreich und seiner Kultur.

Am Freitag, den 21.1.2022, konnten sich alle Schülerinnen und Schüler zur Feier des Deutsch-Französischen Tages von der Vielfältigkeit und den kulinarischen Genüssen Frankreichs überzeugen.

In den ersten beiden Stunden waren mehrere Schüler mit dem Aufbau des französischen Pausenverkaufs und der Ausstellung beschäftigt. Croissants, Madeleines, Carambars (frz. Kaubonbons) und französische Kekse wurden ansehnlich ausgelegt und für den Verkauf vorbereitet.

Zum ersten Pausengong startete der Verkauf der verschiedenen Köstlichkeiten. Die Schüler strömten hungrig und vor allem neugierig in die Aula und konnten es kaum erwarten, in ein frisches Croissant zu beißen. Mmmh, schmeckte das gut!

Im Nachhinein war dieser Tag eine große Attraktion, auch wenn die Auswahl der dargebotenen Speisen – pandemiebedingt – gering war. Das Essen wurde von allen Seiten gelobt und auch die Ausstellung war ein voller Erfolg.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Dorfbäckerei Schnall aus Röllbach, die uns mit den leckeren Croissants versorgt hat!

Ein weiterer großer Dank geht an die Schüler und Schülerinnen der Französischgruppe der Klasse 9c, die uns sowohl beim Aufbau als auch beim Verkauf tatkräftig unterstützt haben!

Merci beaucoup et à bientôt

Susanne Wolf und Gaëlle Maillard für die Fachschaft Französisch

 

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Seit vielen Jahren nehmen die Schüler der TGRS Amorbach an internationalen Prüfungen teil. Die Jugendlichen der jetzigen Klasse 10a (Wahlpflichtfächergruppe IIIa) erwarben im Mai 2021 mit dem DELF A2 ein international anerkanntes Sprachenzertifikat. Hierfür nahmen die Schüler sowohl an einer mündlichen als auch an einer schriftlichen Prüfung erfolgreich teil. Die Fachschaft Französisch gratuliert allen TeilnehmerInnen zur bestandenen Prüfung!

In Jahrgangsstufe 10 nehmen alle Schüler, die das Wahlpflichtfach Französisch belegt haben, im Rahmen der Abschlussprüfung am DELF B1 teil.

Die DELF-Diplome sind voneinander unabhängig und werden an der Realschule in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Ministère Français de l’Education Nationale bzw. dem Institut Français in München durchgeführt. Es gibt für jede der beiden Prüfungen (A2 und B1) ein eigenständiges Diplom, welches für den beruflichen Werdegang von Bedeutung sein kann, denn immer mehr Arbeitgeber legen Wert darauf, dass Bewerber im Berufsalltag Fremdsprachenkenntnisse anwenden und umsetzen können. Dafür bürgt dieses internationale Sprachenzertifikat.

Auch die letztjährige Klasse 10c (IIIa) legte erfolgreich die DELF B1-Prüfung ab, die Mitte Mai / Ende Juni 2021 stattfand. Auch dieses Examen bestand aus einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung.

Die Fachschaft Französisch gratuliert den SchülerInnen zur erfolgreich bestandenen DELF-Prüfung!

 

       Urkunde DELF B1 Foto 1      Urkunde DELF A2 Foto 1

Wie jedes Jahr am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, feiert die Schulfamilie der Realschule in Amorbach den Gedenktag ihrer Namensgeberin Theresia Gerhardinger.

Wie jedes Jahr? Nein – natürlich mussten sich auch hier pandemiebedingt die Verantwortlichen etwas einfallen lassen und die bewährten Inhalte digital aufbereiten.
So entstand – gerade auch auf Distanz – ein abwechslungsreiches Programm, das von Zuhause aus gemeinsam am Bildschirm und einzeln draußen in der Natur, absolviert werden konnte. Unter Leitung ihrer Klassenlehrer lernten die Schüler vormittags das Leben der Regensburger Ordensfrau, ihre Ideen und Vorstellungen kennen. Auch schauten sie, ob die Vorstellungen von Gerechtigkeit und Teilhabe Theresia Gerhardingers noch in der heutigen Zeit Relevanz haben.

Theresia Gerhardinger (1797-1879), war Ordensschwester und Gründerin der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. Sie wurde am 17. November 1985 in Rom seliggesprochen.
Besonders die, zu damaliger Zeit stark vernachlässigte, (Aus-)Bildung von Mädchen und jungen Frauen lag ihr sehr am Herzen. Sie entwarf ein ganzheitliches Bildungskonzept und gründete ein Bildungsinstitut, dessen Angebot praktischen Anschauungsunterricht, Hauswirtschaft, kaufmännische Fächer, Fremdsprachen, Musik und Sport umfasste, und so bald als Modellschule galt.
In vielen Ländern, bis hin nach Nordamerika konnte Theresia Gerhardinger Niederlassungen ihres Ordens und ihrer Bildungseinrichtungen für Mädchen gründen.
Bis heute wirken die Ideen Theresia Gerhardingers und die Ordensschwestern der Armen Schulschwestern in Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen und helfen jungen Menschen dabei, zu verantwortungsvollen, selbstbestimmten Menschen heranzuwachsen. Ganz nach immer noch modernen Motto der Ordensfrau: „Man muss vor allem die Herzen der Menschen gewinnen!“

Frische Luft macht schlau und
mindert Ansteckungsgefahren

 

Die Joachim & Susanne Schulz Stiftung unterstützt durch ihre Förderung von CO2-Raumluftmessgeräten den Schulbetrieb an der Theresia-Gerhardinger Realschule Amorbach.

Jeder weiß, dass Frischluft gut für die geistige Konzentration und Leistungsfähigkeit ist und regelmäßiges Lüften in Klassenzimmern, Gruppenräumen und Büros auch dafür sorgt, dass die Konzentration an Viren und Bakterien sinkt. Im Kindergarten-, Schul- und Büroalltag geht der gute Vorsatz, regelmäßig zu lüften, häufig aber einfach unter. Hier kommt nun das von der Firma Mosca aus Buchen entwickelte CO2-Raumluftmessgerät "Schnuffi" zum Zuge.

 

CO2-Ampeln wie "Schnuffi" haben in der Pandemie an Bedeutung gewonnen.

2021 04 19 PM CO2Raumluftmessgeräte Schnuffi FotoMit der ausgeatmeten Luft - pro Nase geschätzte acht Liter in der Minute - verbreitet jeder Mensch eine Reihe von Gasen, u.a. Kohlenstoffdioxid (CO2) und darin enthaltene kleinste schwebende Aerosole in seiner unmittelbaren Umgebung. Beim Sprechen und Singen, insbesondere aber beim Husten und Niesen werden vermehrt Gase in die Luft abgegeben. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bewiesen, dass Aerosole ein Hauptübertragungsweg von Viren sind. Da die CO2-Konzentration mit der Aerosol-Konzentration zusammen hängt können sogenannte CO2-Messgeräte eingesetzt werden um die Qualität der Raumluft angezeigt zu bekommen. Aller spätestens ab einem Wert von 2000 ppm (parts per million) sollte für Frischluft gesorgt werden, die Außenluft hat üblicherweise eine CO2-Konzentration von etwa 400 ppm.

„Schnuffi“, hat vor allem die Räume in Schulgebäuden im Blick. Solange er grün lächelt, ist die Luftqualität in Ordnung, wenn der Smiley seine Farbe auf gelb wechselt, wird es Zeit, das Fenster zu öffnen und wenn der Smiley zu rot übergeht, ist es endgültig an der Zeit für frischen Wind im Raum zu sorgen. Das regelmäßige Lüften kann dabei helfen, potentiell virushaltige Aerosole aus der Raumluft zu entfernen. Die Messung der CO2-Konzentration ist ein guter Indikator für die Notwendigkeit einer Raumbelüftung und somit für die Reduzierung von Ansteckungsgefahren.

Um die ortsansässigen Schulen und Kindergärten in Mudau, Schlossau und Amorbach bei der Anschaffung bzw. Aufstockung der hilfreichen Messgeräte zu unterstützen, hat die Joachim & Susanne Schulz Stiftung nun 85 Geräte geordert. Die gemeinnützige Stiftung aus Amorbach ist bereits seit 2014 im Rahmen ihres MINT-Programmes Expirius in diesen Schulen und Kindergärten präsent. Da aufgrund der Pandemie das Expirius-Bildungsangebot, welches Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kurz MINT umfasst, derzeit minimiert ist, möchte die Stiftung mit der Förderung ihren Teil zum Schul- und Kindergartenbetrieb beitragen. Die Expirius-Mitarbeiterinnen haben mit „Schnuffi“ schon weitere Pläne, wie man ihn auch nach der Pandemie prima in den Unterricht einbinden kann. Denn wie jeder weiß, steht auch der Klimawandel eng mit dem CO2-Ausstoß im Zusammenhang.

Seit Ende April sind die CO2 Ampeln auch in der Theresia-Gerhardinger Realschule im Einsatz. Insgesamt 29 der Messgeräte hat die Joachim & Susanne Schulz Stiftung der Schulleitung übergeben. Diese Geräte stellen einen wichtigen Beitrag dar, einen sicheren und geregelten Schulbetrieb zu ermöglichen. Die gesamte Schulfamilie der TGRS dankt von Herzen für diese großzügige Spende.

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Fotos: © Joachim & Susanne Schulz Stiftung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: © Joachim & Susanne Schulz Stiftung

Lust auf Kunst und Kultur?

Malerei.Marionetten.Medien.

Sie haben Lust auf Kunst und Kultur? Die Museen sind geschlossen? Nicht ganz, denn die Theresia-Gerhardinger-Realschule lädt herzlich ein zum Besuch ihrer Ausstellung „Malerei.Marionetten.Medien“  in der Schülergalerie in der Abteigasse 1 in Amorbach.

Natürlich kann man die Galerie momentan nicht betreten, dank der großen Fensterfronten hat man jedoch einen unverstellten Blick auf das künstlerische Schaffen an der TGRS.

Das bildnerische Gestalten IMG 20210326 143443widmet sich verschiedenen Themen, die aber alle in einem engen Zusammenhang stehen mit den Erfahrungen, die die Schüler seit Beginn der Pandemie gemacht haben. Verwoben und verschlungen, wir leben im Chaos, wo ist der Ausweg? Der Blick in die Zukunft: wann dürfen wir wieder unsere Lieblingskostüme anziehen um Fasching zu feiern? Nichts geht vorwärts, wir stehen im Stau. Wohin führt der Weg? Wann können wir unsere Reiselust wieder ausleben? Sehnsucht nach Meer und Sonnenschein. All diese Themen wurden im Kunstunterricht bei Frau Tina Ziegler und Frau Daniela Meister, die am 01. Februar plötzlich und unerwartet verstorben ist und diese Ausstellung gerne selbst mitgestaltet hätte, erarbeitet.

 

 

Herr MGalerie 1agnus Hottkowitz widmet sich mit seinen Schülern seit vielen Jahren dem Marionettenbau und dem Marionettenspiel. Ein Szenenbild des letzten Spielstücks „Die Ballade von der Lilofee“ kann hier, originalgetreu nachgebaut, bewundert werden. Die schöne Prinzessin Lilofee wurde vor Jahren von ihrem Vater, dem König, mit dem wilden Wassermann vermählt. Sieben Jahre lang lebt sie nun schon im tiefen See und schenkt dem Wassermann vier Kinder.

Im Seitenfenster eine ebenso reizvolle Szene aus einer fächerübergreifenden Projektarbeit: der kleine Prinz und der Fuchs, nach dem Roman „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

 

 

Poster Website Amorbach um 1500Last not least der Bereich der Neuen Medien. In diesem Wahlfach, das von Frau Ziegler betreut wird, werden Foto- und Filmprojekte erarbeitet sowie Webseiten erstellt. Eine kleine Auswahl zum Thema Amorbach und Umgebung sehen sie in unserer Ausstellung. Weiterführende Infos zu den Webseiten und Filmen finden Sie unter folgenden Links:

 

https://amorbachundumgebungum1500.wordpress.com/

https://tgrsamorbach.wordpress.com/

http://echange-amorbach-verson.simplesite.com/

https://www.youtube.com/user/tgrsfilms2010/videos

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Galeristin Frau Cornelia König-Becker, die ihre Galerie dankenswerterweise den vier Amorbacher Schulen im Wechsel zur Nutzung überlässt und an Herrn Josef Speth, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die Schülerinnen und Schüler der Theresia-Gerhardinger-Realschule freuen sich auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spaß und Freude bei ihrer Ausstellung, die noch bis Mitte Juli in der Abteigasse 1 zu sehen ist.

Brigitte Hartung-Bretz

Erfolgsweg in der TGRSSehr geehrte Eltern,

wir laden Sie herzlich zur virtuellen Fragestunde am Tag der offenen Tür ein.

Freitag, 19. März 2021

17 Uhr 1. Fragestunde (geöffnet ab 16:45 Uhr)

18 Uhr 2. Fragestunde

https://meet.livingutopia.org/b/son-ejp-xvi-xor

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen je auf 50 Teilnehmer beschränkt. Sollte es Ihnen nicht möglich sein teilzunehmen, finden Sie wichtige Informationen hier auf unserer Homepage:

https://www.tgrsamorbach.de/anmeldung

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unsere Beratungslehrkraft Frau Diana Schwarz-Berberich unter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 gerne zur Verfügung.

 

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